Gewalt und Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, Herkunft, kulturellem oder religiösem Hintergrund, Aussehen, Behinderung und Sexualität sind ein strukturelles Problem. Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft, hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen. Aus dieser Überzeugung heraus ist das Büro gegen Gewalt entstanden. Unter dem Dach des Vereins entwickeln wir Projekte mit einem Schwerpunkt auf geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt, arbeiten mit unterschiedlichen Personen, Gruppen und Institutionen zusammen, bilden uns weiter, schaffen Raum für Dialog und setzen uns für eine empathische und gewaltfreie Welt ein.
Was uns auszeichnet
Unsere Stärke liegt im sorgfältigen Aufbereiten und Vermitteln von sensiblen Themen, im Schaffen eines geschützten Raumes, im multiperspektivischen Denken und im Projektmanagement. Wir sind interessiert an partizipatorischen Prozessen, wir arbeiten kreativ, unabhängig und mit einer stetigen Lernbereitschaft.
Projektbasiertes Arbeiten
Wir arbeiten projektbasiert. Das bedeutet, dass jedes Projekt für sich steht, eigene Themenschwerpunkte und Zielgruppen hat und auch in seiner Finanzierung unabhängig ist. Die einzelnen Projekte finanzieren wir über Institutionen und Stiftungen, Fördergefässe der öffentlichen Hand und Eigenleistungen.
Eigene Arbeiten, Auftragsarbeiten, Zusammenarbeiten
Wir teilen unser Wissen und Erfahrung gerne, arbeiten neben eigenen Projekten auch auftragsbasiert und sind freuen uns über Zusammenarbeiten oder Kollaborationen.
Unser Verständnis von Gewalt
Wir verstehen Gewalt nicht nur als körperliche Übergriffe oder sichtbare Zerstörung, sondern als jedes Handeln, jede Struktur oder jede unterlassene Unterstützung, durch die Menschen in ihrer körperlichen, psychischen, sozialen oder spirituellen Integrität verletzt, entmenschlicht oder systematisch ausgeschlossen werden.
Gewalt zeigt sich in direkten Handlungen – aber auch in institutionellen Abläufen, diskriminierenden Gesetzen, (evtl. algorithmischen Entscheidungen), sprachlichen Abwertungen und kulturellen Normen, die Menschen daran hindern, sich selbstbestimmt zu entfalten oder Schutz und Gerechtigkeit zu erfahren.
Sie kann auch in engen Beziehungen wirken – dort, wo Kontrolle, Abhängigkeit und emotionale Manipulation Freiräume einschränken, Angst erzeugen und die eigene Wahrnehmung systematisch untergraben.
Für uns beginnt Gewalt dort, wo Menschen ihre Handlungsmacht verlieren, ihre Lebensrealität ignoriert wird oder ihr Schmerz keine Anerkennung findet. Sie wirkt besonders tief, wenn sie nicht als solche erkannt oder benannt wird – und wenn Definitionsmacht über Gewalt bei jenen liegt, die selbst nicht betroffen sind.
Wir arbeiten deshalb mit einem intersektionalen, macht- und traumasensiblen Verständnis von Gewalt. Wir stellen Betroffenenwissen ins Zentrum, hören zu – auch, wenn es herausfordernd ist – und setzen uns für Sichtbarkeit, Anerkennung und strukturelle Veränderung ein.
Download: Statuten
Gewalt und Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsidentität, Herkunft, kulturellem oder religiösem Hintergrund, Aussehen, Behinderung und Sexualität sind ein strukturelles Problem. Es ist unsere Aufgabe als Gesellschaft, hinzuschauen und Verantwortung zu übernehmen. Aus dieser Überzeugung heraus ist das Büro gegen Gewalt entstanden. Unter dem Dach des Vereins entwickeln wir Projekte mit einem Schwerpunkt auf geschlechtsspezifischer und häuslicher Gewalt, arbeiten mit unterschiedlichen Personen, Gruppen und Institutionen zusammen, bilden uns weiter, schaffen Raum für Dialog und setzen uns für eine empathische und gewaltfreie Welt ein.
Was uns auszeichnet
Unsere Stärke liegt im sorgfältigen Aufbereiten und Vermitteln von sensiblen Themen, im Schaffen eines geschützten Raumes, im multiperspektivischen Denken und im Projektmanagement. Wir sind interessiert an partizipatorischen Prozessen, wir arbeiten kreativ, unabhängig und mit einer stetigen Lernbereitschaft.
Eigene Arbeiten, Auftragsarbeiten, Zusammenarbeiten
Wir teilen unser Wissen und Erfahrung gerne, arbeiten neben eigenen Projekten auch auftragsbasiert und sind freuen uns über Zusammenarbeiten oder Kollaborationen.
Projektbasiertes Arbeiten
Wir arbeiten projektbasiert. Das bedeutet, dass jedes Projekt für sich steht, eigene Themenschwerpunkte und Zielgruppen hat und auch in seiner Finanzierung unabhängig ist. Die einzelnen Projekte finanzieren wir über Institutionen und Stiftungen, Fördergefässe der öffentlichen Hand und Eigenleistungen.
Unser Verständnis von Gewalt
Wir verstehen Gewalt nicht nur als körperliche Übergriffe oder sichtbare Zerstörung, sondern als jedes Handeln, jede Struktur oder jede unterlassene Unterstützung, durch die Menschen in ihrer körperlichen, psychischen, sozialen oder spirituellen Integrität verletzt, entmenschlicht oder systematisch ausgeschlossen werden.
Gewalt zeigt sich in direkten Handlungen – aber auch in institutionellen Abläufen, diskriminierenden Gesetzen, (evtl. algorithmischen Entscheidungen), sprachlichen Abwertungen und kulturellen Normen, die Menschen daran hindern, sich selbstbestimmt zu entfalten oder Schutz und Gerechtigkeit zu erfahren.
Sie kann auch in engen Beziehungen wirken – dort, wo Kontrolle, Abhängigkeit und emotionale Manipulation Freiräume einschränken, Angst erzeugen und die eigene Wahrnehmung systematisch untergraben.
Für uns beginnt Gewalt dort, wo Menschen ihre Handlungsmacht verlieren, ihre Lebensrealität ignoriert wird oder ihr Schmerz keine Anerkennung findet. Sie wirkt besonders tief, wenn sie nicht als solche erkannt oder benannt wird – und wenn Definitionsmacht über Gewalt bei jenen liegt, die selbst nicht betroffen sind.
Wir arbeiten deshalb mit einem intersektionalen, macht- und traumasensiblen Verständnis von Gewalt. Wir stellen Betroffenenwissen ins Zentrum, hören zu – auch, wenn es herausfordernd ist – und setzen uns für Sichtbarkeit, Anerkennung und strukturelle Veränderung ein.
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